Fototag 21.6.2010

Es ist über einen Monat her, dass dieser Blog frische Zeilen verbreitet hat und ich habe beschlossen, endlich glorreich zurückzukehren und zwar – mit einem Fototag!

Mein Tag begann sehr früh, da die Kinder bei meiner Mutter übernachtet hatten und ich sie um 7 dort abholen musste. Dieses Foto entstand kurz, bevor ich das Haus verließ – aufgestanden bin ich übrigens um 5:45. Da war natürlich keine Zeit für Make-up.

Unser neues Schmuckstück wartet hier auf mich. Ja, wir haben ein neues Auto. Wir wissen noch nicht, wie es heißt.

Das Wetter lädt nicht gerade zum Aussteigen ein.

Die Kinder liegen noch im Bett.

Joja mit Katze.

Die Kinder in ihren Betreuungsstätten abgeliefert, geht es auf die PH.

Heute stehen 2 Prüfungen auf dem Programm – noch ist der Hörsaal leer.

Noch schnell den Stoff durchgehen – hat nichts genützt, man sollte an dem Wochenende vor Prüfungen halt nicht arbeiten.

Die 2. Prüfung war dann aber ok. Danach geht es wieder in den Heimatsbezirk, Joja abholen,

Joja verweint.

Auf nach Hause!

Daheim erst mal Beine hochlegen.

Foto-Experimente.

Wie gesagt – ohne Make-up.

Joja bekommt einen kleinen Nachmittagssnack.

Mittagessen.

Ein neuer, sehr großer Autosessel wurde geliefert. Es wird ihn doch Peter verwenden, Johanna ist darin ganz verloren.

Joja spielt gerne mit Autos – der Bruder ist ein starkes Vorbild.

Peter darf Barbapapa anschauen. Das liebt er heiß.

Konzentration und Verzückung.

Irgendwann wird es Zeit fürs Schlafen. Endlich.

Abendessen.

Noch schnell etwas für die nächste Unterrichtsstunde vorbereiten.

Die Popolski-Show!

Gute Nacht! Früh – ich weiß, aber ich habe Schlaf nachzuholen.

Was zum sogenannten Schmunzeln

Eine weltweite umfrage wurde von der UN gestartet: “Würden Sie bitte Ihre ehrliche Meinung über Lösungen zur Lebensmittelknappheit im Rest der Welt abgeben?”
die umfrage war ein großer fehler …
In Afrika wussten sie nicht, was “Lebensmittel” bedeutet.
In Osteuropa wussten sie nicht, was “ehrlich” bedeutet.
In Westeuropa wussten sie nicht, was “Knappheit” bedeutet.
In China wussten sie nicht, was “Meinung” bedeutet.
Im Mittleren Osten wussten sie nicht, was “Lösung” bedeutet.
In Südamerika wussten sie nicht, was “bitte” bedeutet.
Und in den USA wussten sie nicht, was mit dem “Rest der Welt” gemeint war.

Eine weltweite umfrage wurde von der UN gestartet: “Würden Sie bitte Ihre ehrliche Meinung über Lösungen zur Lebensmittelknappheit im Rest der Welt abgeben?” die umfrage war ein großer fehler … In Afrika wussten sie nicht, was “Lebensmittel” bedeutet. In Osteuropa wussten sie nicht, was “ehrlich” bedeutet. In Westeuropa wussten sie nicht, was “Knappheit” bedeutet. In China wussten sie nicht, was “Meinung” bedeutet. Im Mittleren Osten wussten sie nicht, was “Lösung” bedeutet. In Südamerika wussten sie nicht, was “bitte” bedeutet. Und in den USA wussten sie nicht, was mit dem “Rest der Welt” gemeint war.

Und weiter geht’s!

Abend ist es, ein Montag und die Woche ist vollgestopft mit Aufgaben, bis gefühlsmäßig (und manche tatsächlich) schon bis vorvorvor….gestern fällig waren. Badewanne putzen zum Beispiel. Ein Podcast für Mediendidaktik erstellen zum Beispiel. Diät halten zum Beispiel.
Irgendwie wächst mir gerade so ziemlich alles über den Kopf – Studium, Finanzen, Lebensmanagement allgemein. Wenn ich gerade mit den Kindern spiele, habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich doch lernen/putzen sollte und andersrum. Aber der Gewissensbiss meinen Kindern keine gute Mutter zu sein, ist der Schlimmste. Ganz zu schweigen von den Gewissensbissen, die mich verfolgen, wenn ich mich in einer “freien” Minute mal niederlege. Das muss alles anders werden, aber ich weiß nicht genau, wo ich anfangen soll.
Derzeit habe ich relativ kurzfristige Ziele wie Prüfungen und universitäre Arbeitsaufträge im Kopf und die Sorge, ob denn mit den Anrechnungen auch alles funktioniert und ich den Studienabschnitt erfolgreich abschließen kann. Außerdem begebe ich für die Pfingstferien nach Polen – meine Patentochter hat Erstkommunion.

Es leuchten mir wie ein Licht am Ende des Tunnels die Sommerferien, über die ich mit den Kindern für einen ganzen Monat ins Sommerhaus entschwinde. Mit Garten und Zeit Zeit Zeit zum Spielen und Zusammensein. 7 Wochen noch.

Zwei Fotos vom Spielplatz stelle ich heute rein – verspielte Kinder für die gute Laune!


Hundeelends

Nachdem ich mich seit Wochen mit beginnenden Halb- und dann doch wieder nicht-Infektionen herumplage und es erfolgreich geschafft habe, mich wirklich lange mit meiner guten Freundin Aspirin zu dopen, hilft jetzt nix mehr: Antibiotikum muss her. Habe mich heute nach einem halb-absolvierten Tag an der PH zur HNO-Ärztin geschleppt und meine Hoffnungen auf einen banalen viralen Infekt wurden brutal zerschlagen. Seitenstrangangina und Nebenhöhlenentzündung. Die Frage, die sich mir jetzt stellt ist, wie ich um alles in der Welt meine Kinder von mir fernhalten soll, damit ich sie nicht anstecke? Das Wochenende deckt ja glücklicherweise meine Mutter ab.

Abseits von meiner Wehleidigkeit geht es bei uns aber ganz lustig zu. Das Mädchen zieht sich an allen stabilen und instabilen Möbeln hoch und der Bub will nur noch über Züge lesen, sprechen, Videos ansehen – einfach alles. Ich melde mich mal in nächster Zeit aus dem Krankenbett mit Fotos (nicht vom Krankenbett).

Satz des (gestrigen) Tages

“Ich werde gleich lustvoll an einem Desinfektionstuch nuckeln.”

Haagen Dazs, liebe OVP!!!

Liebe OVP!

Ich danke Ihnen vielmals fur Ihren Brief, den Sie aufmerksamerweise auf polnisch an mich gerichtet haben. In Ihrem Brief schlagen Sie vor, ich konnte oder moge mich bei Ihnen melden, wenn ich Ideen, Anregungen oder Ahnliches hatte. Nun, ich darf Sie daruber in Kenntnis setzen, dass so wortgewandt Ihre Polnisch-Koryphae auch sein mag, es dieser wohl entgangen ist, dass das Polnische uber viele verschiedene Sonderzeichen verfugt, wie auch das Deutsche (oder auch das Turkische).

Das Auslassen von Sonderzeichen hat manchmal auch im Polnischen grammatikalische Sinnfreiheit zufolge. Das durfte Ihnen vielleicht aus dem Deutschen bekannt sein. So wollte ich im dem vorhergegangenen Satz eigentlich den Konjunktiv verwenden. Ohne Sonderzeichen mussen Sie sich aber nun mit dem Indikativ begnugen. Interessant finde ich auch, dass fur einen kurzen Moment den Verfasser des Briefes wohl eine Art Geistesblitz traf. Drei einsame Sonderzeichen in einem Brief, der weitere 67 gebraucht hatte – das ist eher durftig. Dabei ist es ganz leicht – vielleicht ist Ihnen bereits das revolutionare Programm “Word” bekannt. Mit diesem lassen sich Sonderzeichen der exotischsten Sprachen einfach einfugen, wobei polnisch noch gar nicht so exotisch ist, wurde ich meinen. Ich kann mir vorstellen, dass Sie bei Ihrem Brief an die russisch-stammigen Mitburger vor einem echten Dilemma standen.

Falls Sie eine qualifizierte Kraft brauchten, die in auf polnisch verfassten Briefen Sonderzeichen einfugt, schicke ich Ihnen gerne meinen Lebenslauf und freue mich schon darauf, Teil Ihres Teams zu werden.

Mein Mann ist ubrigens untrostlich, dass er keinen Brief auf deutsch erhielt. Aus welchem Grund eigentlich? Sonderzeichen waren in dem Fall doch wohl nicht das Problem, nachdem Sie sie im Namen Ihrer Partei ganz korrekt verwendeten (ja, es ist ein Segen, wenn Sonderzeichen auf der Tastatur stehen).

In diesem Sinne, wunsche ich Ihnen alles Gute fur die nachste Gemeinderatswahl, auf Bezirksebene darf ich als polnische Staatsburgerin auch wahlen. Meine Stimme werde ich der Partei geben, die – wenn sie sich schon in meiner Muttersprache an mich richtet – sich auch die Muhe macht, Sonderzeichen einzufugen. Ach ja, und gereimt ware super!

Ganz herzliche Gruße,

Magdalena Stadler

“Gut”

Was schlechter ist als “Sehr gut”, aber doch besser als “Befriedigend”, “Genügend” und “Nicht genügend”.

Habe also immer noch die Chance, die Worte “mit Auszeichnung” bei meinem Abschluss zu hören. Nur noch gute 2 Jahre auf 1ern und 2ern durchhalten.

Schummelhummel

Die Prüfung ist vorbei und ich wurde von einigen treuen Lesern bereits gefragt, wie es denn nun war. Mittelgut, würde ich sagen. Den perfekten Platz für den Sch…ähem… hatte ich gefunden – Stillshirts eignen sich hervorragend dazu, um das schändliche Ding im Dekolleteeeeeeeee zu verstecken und kein Professor wagt sich jemals dort danach zu suchen. Meine Studienfreundin Maria, die neben mir saß, hatte sich ebenfalls einen kleinen Behelf gebastelt und diesen auf ihren Knien in einem Schal liegen. Der Professor hörte sie dummerweise rascheln und wußte, dass sie etwas versteckt, sah aber nicht sofort wo und beschloss demnach, sich netterweise über die ganze Prüfungsdauer in unserer unmittelbaren Nähe aufzuhalten. Also kam ich gar nicht dazu, sehnsüchtige Blicke in meinen speziell präparierten Ausschnitt zu werfen, das hätte ja komisch ausgesehen, als wäre ich lesbischer- und narzistischerweise scharf auf mich selbst.

So beantwortete ich die Fragen nach schlechtestem Wissen, dafür aber nach bestem Gewissen und hoffe, dass es für ein “Genügend” reicht.

Schwer geprüft

Morgen ist Religionspädagogik-Prüfung. Nachdem ich am Montag gerechnet hatte, dass – wenn die Prüfung am Mittwoch ist – ich noch 2 Tage Zeit zum Lernen habe, wurde ich schnell eines Besseren belehrt. Da war ja noch schnell die Unterrichtsstunde zum umschreiben und heute zu halten, außerdem lernt es sich schlecht, wenn die Kinder noch wach sind —> Fazit: 3h oder so Lernzeit. Ich kann etwas, aber längst nicht alles, habe einen “Schummler” schon ausgedruckt. Es ist unter meiner Würde und unter meinem IQ sowieso, da der Stoff wirklich leicht erlernbar ist. Ich beschließe hiermit, mich trotzdem nicht dafür zu schämen, da ich nebenbei berufstätige zweifache Mutter bin, die heute den Staubsauger schwingen MUSSTE. Lege mich jetzt mit dem Lernstoff in die Badewanne, muss morgen zumindest wissen, wo ich die nötigen Informationen auf dem Schummler finde, und das auch noch in akzeptabler Zeit. Bleibt noch die Frage, wo ich den peinlichen Zettel morgen platziere (an die Innenseite meines Pulis tackern?).

Der Kindergarten bittet die Eltern um Unterstützung beim Tisch-Schmuck, jeden Monat. Selbst gebastelt soll er sein, und ich weiß nicht, ob das ernst genommen wird oder es die anderen Eltern so handhaben wie die Sache mit den Faschingskostümen. Jedenfalls habe ich heute Abend noch liebevoll Blumen aus Papierservietten hergestellt. Ich bitte auch um Ideen von den Kreativen unter euch: für Mai wird ja wieder Tisch-Schmuck benötigt.

Wikipedia spricht Bände