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Tuesday, September 13, 2011

Don't cry for me, Albertina

Vorbei ist es mit meinem Job in der ehrwürdigen Kunstanstalt und ich beginne mich gerade erst daran zu gewöhnen, dass ich jetzt tatsächlich freie Wochenenden habe.
Ich ging mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Die Zeit dort hat mich eindeutig der Kunst näher gebracht - nie im Leben hätte ich mich so intensiv mit mir bis dahin unbekannten Künstlern auseinander gesetzt, und so habe ich ganz insgesamt viel gelernt.
Nette Kollegen lasse ich zurück und das Geld wird auch viel knapper jetzt.
Dennoch, ich bereue meinen Schritt nicht. Das stundenlange Stehen ging unglaublich in die Beine, ich wundere mich, dass ich  nicht von Krampfadern übersäht bin. Ich habe mehr Zeit für die Kinder und vor allem Wochenenden, auf die ich mich freuen kann.
Ich habe ernsthaft das Gefühl, dass ich in den letzten 2 Jahren über meine Kräfte und unglaublich hart gearbeitet habe, ich habe kaum freie Minuten gehabt und war deswegen auch oft schlecht gelaunt.
Die neu gewonnene Freizeit füllt sich wie von selbst, schließlich stehe ich kurz davor, mein 2. Studium abzuschließen und muss mich jetzt an meine Forschungsarbeit machen.
Zum Schluss noch ein Foto von meinem Abschiedsgeschenk - ein goldener Dürer-Hase aus Kunststoff, von dem Künstler Othmar Hörl zu dieser Skulptur geformt. Es gibt ihn in den irrsten Farben (u.a. knallpink), meine Wahl fiel auf das edle Gold. Ich finde, er präsentiert sich toll auf seinem Ehrenplatz.

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