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Friday, February 12, 2010

NICHT Projekt 52, real stuff diesmal!

Bevor meine Leser anfangen zu befrüchten, dass dies ein reiner Projekt 52 Blog wird, will ich wieder mal meine Berichterstattungskünste über den Alltag unter Beweis stellen.
IM SCHWEINSGALOPP:

Nun, was los war, war Folgendes:
Ich war krank. Peter war krank. Joja war krank. Sogar Eber war krank.
Die Kinder und ich waren in Polen, wo Joja kränker wurde.
In Wien wurde bei ihr dann eine Bronchitis diagnostiziert.
Das neue Semester hat begonnen.
Mir ist links unten der 6er (Zahn) abgebrochen und war nicht mehr zu retten.

Was los ist:
Der Eber und ich sind heute sage und schreibe und blogge genau 3 Jahre verheiratet. Einen nostalgischen Jungesellinnenabschiedspost und den Hochzeitspost könnt ihr gern anklicken.

Was noch so los sein wird:
In der Arbeit steht Inventur an, die sich sicherlich bis tief in die Nacht ziehen wird, und das genau vor dem Tag, an dem
Peter Kindergartenfasching hat.

GENAUERES:

1. Kranksein -
Ich war ja sooo stolz, dass es mich diesen Winter noch gar nicht erwischt hatte. Alle nacheinander in der Arbeit wurden krank, ich blieb gesund. Bis. Ein Krug geht auch nur so lange zum Brunnen, und so weiter. So bin ich dann krank geworden, konnte mich nicht rühren, mußte aber. Peter mußte im Kindergarten eingewöhnt werden, Joja bei der Tagesmutter. Letztere Pflicht entfiel, weil Joja selbst auch krank wurde und so pendelte ich zwischen meinem Haus- und dem Kinderarzt. Ich gesundete, doch Joja fuhr noch immer und Peter schon wieder verkühlt nach Polen.

2. Polen -
In Polen wurde hauptsächlich getrunken, und zwar - der letzte Schrei: Mandarinenvodka, den ich persönlich "grauslich" fand, meine Familie aber lobte und trank ihn in den höchsten Tönen. Ganz Warschau versank in Schnee, da die Bürgermeisterin entschieden hatte, nicht zu räumen, solange der Wetterbericht noch Schnee prophezeit. Überall türmten sich Berge von Schnee, Vorwärtskommen mit dem Kinderwagen war schier unmöglich, dafür erlebte Peter erste Schlittenfahrten.
Meine Familie hat sich außerdem für ihre 56qm Wohnung, einen neuen Großhund angeschafft, nachdem der Dobermann leider letztes Jahr verstorben war. Sie haben im Sommer beim Sommerhaus meiner Eltern einen verlassenen American Staffordshire aufgegabelt und ihm ein liebevolles Zuhause gegeben. 2 Katzen und ein weiterer Hund wohnen übrigens auch in der Wohnung.
Joja hustete inzwischen immer mehr und so landeten wir mit ihr bei der Kinderärztin, die auch mich schon als Baby behandelt hat im Spital, in dem ich geboren wurde. Sie verschrieb beiden Kindern eine Nasensalbe und Hustensaft, außerdem erstand ich in der Apotheke einen "Nasenstaubsauger", den beide Kinder von Herzen zu hassen lernten.
Alles in allem war es ein netter, hochprozentiger und etwas stressiger Aufenthalt.
Fotos folgen sogleich:

Der Pate


Hund (neuer):


Gleich der erste Abend begann mit hydrieren:


Man beachte die Anzahl der Flaschen:


Meine Oma mit Katze:



Besuch bei Ania (meiner Cousine) und Christoph:











Besuch bei Iwona (meiner 2. Cousine) und Robert:











Peters 1. Schlittenfahrt:







Das Spital, in dem ich geboren wurde:



Joja mit Uroma:



Joja mit Urgroßtante:



Peters 2. Schlittenfahrt (mit seinen Cousinen):







Verrückter Abend im Schnee:









Babygläschen in Polen, Geschmacksrichtung "Borschtsch auf unkrainische Art" (hat Joja nicht geschmeckt):



Habe für die Kinder polnische (krakauer) Tracht gekauft, hier Joja im Kranzl:



Quittenvodkaglas:




Peters Haare werden geschnitten, leider:



3. Bronchitis -
Joja hustete in Wien immer noch, also ging es gleich am Montag noch einmal zur Kinderärztin. Diese griff sich an den Kopf, als sie die in Polen verschriebene Nasensalbe sah (enthielt u.a. Kortison). Außerdem bestätigten sich meine Befürchtungen: Joja hatte jetzt doch Bronchitis. Wir bekamen ein Inhaliergerät, welches sie auch hasste, aber es hat schnell gewirkt. Sie ist auf dem Weg der Besserung.

4. Neues Semester -
Die Fächer sind bis jetzt ganz ok, der Hauptstress besteht darin, die Kinder rechtzeitig an ihre Betreuungsorte hinzubringen und sie von dort wieder abzuholen. Logistisches Großunterfangen.

5. Zahn -
Zähne sind doof, das hab ich ja schon immer gesagt. Nach 2 Schwangerschaften schleppte ich mich schließlich zum Zahnarzt und dort stand schnell fest, dass mich mind. 1 Wurzelbehandlung erwartet. Diese wurde eben am Mittwoch begonnen, Gift rein und zugepflastert. Leider fiel mir das Ganze irgendwann am Donnerstag raus und am Abend hatte ich solche Schmerzen, dass ich das erste Mal in meinem Leben den zahnärztlichen Notdienst in Anspruch nahm. Die Notzahnärztin musste den ganzen Zahn öffnen, der sich netterweise nicht anästhesieren ließ. Sie schabte mir meine Wurzeln raus und ich dachte ich müsste die Wände hochgehen. Dann füllte sie ein Medikament auf einem kleinen Watteball in den Zahn, ließ ihn aber ansonsten offen. Ich hatte schon Angst, dass ich mich die nächsten Wochen nur von Hipp-Gläsern ernähren muss, aber Parkemed leistet mir gute Dienste.

***


Wie erwähnt, haben der Eber und ich heute unseren 3. Hochzeitstag. Wir feiern mäßig, sitzen daheim und genießen verschiedene alkoholische Getränke. Am Sonntag wollen wir dann wirklich ein bisschen feiern, meine Mutter habe ich bereits zum Babysitten engagiert.

***


In Peters Kindergarten gibt es am Dienstag eine Faschingsfeier und auf dem Zettel im Kindergarten steht betont dabei, dass die Kostüme selbt gemacht sein sollen. Peter sollte als Eichhörnchen gehen. Den Stoff fürs Kostüm hatte ich bereits vor meiner Polenreise bestellt, leider entschied sich unsere Post während meiner Abwesenheit dazu, unserem Wohnhaus einfach keine Post zuzustellen. Jetzt steh ich natürlich etwas blöd da. Ich könnte entweder am Montag zum Komolka wegen eines neuen Stoffs schauen, oder Peter als etwas ganz Anderes verkleiden. Katze?

Aja, und Inventur ist auch noch ab Montag Abend, was die Zeit, die mir verbleibt, um ein liebevoll gebasteltes Kostüm zusammenzustellen sehr einschränkt...
Biberkacke sagt man da wohl.

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