Friday, January 29, 2010

Projekt 52 - Woche 4 - "Wind und Wetter"

Fun Gogh hat austauschbare Köpfe. Habt ihr das schon bemerkt? Jedenfalls bei dem Wetter, welches wir in letzter Zeit hatten, muss er seinen 2. Kopf tragen, inkl. warmer Pelzhaube und Ohrverband, damit er nicht - wie ich - dauern Nasivin schnupfen muss.

Projekt 52 - Woche 3 - "Freundschaft"

Diesmal ist er ja wirklich zu spät, dieser Eintrag, Woche 3 ist seit nun mehr 5 Tagen vorbei. Aber ich bin konsequent genug, um einen Nachtrag zu machen. Das Thema für die Woche 3 lautete: Freundschaft. Van Gogh hatte ja in seinem Leben wenige enge Freunde, darunter waren sein Bruder Theo, der Maler Paul Gaugin (der übrigens auch als Täter des abgeschnittenen Ohres in Frage kommt) und zuletzt auch Dr. Gachet, sein Therapeut. Leider gibt es keinen von denen in Actionfigur-Ausführung, weswegen der beste Freund von Fun Gogh sein eigener Pinsel bleibt. Hier ein Gedenkfoto:

Sunday, January 17, 2010

Projekt 52 - Woche 2 - "Zahlen"


Knapp, aber doch noch pünktlich diese Woche, mein Beitrag zum Projekt 52. Das Thema dieser Woche lautet "Zahlen". Nun, mit Zahlen habe ich Dank diverser halbelektronischer Kuscheltiere ständig zu tun. Jedes Spielzeug heutzutage versucht Babys bereits ab 3 Monaten Zahlen und Buchstaben beizubringen, indem es sich als: "Lernspaß-Bär/Haus/Raupe/Bus" tarnt.
Auf dem folgendem Foto seht ihr Fun Gogh mit dem Lernspaß-Melodien-Bär. Der Bär singt: "1,2,3,4,5,6,7,8,9,10, Zahlen machen viel mehr Spaß, wenn man sie zählt! Mit einem Freund!!!"
Der Lernspaß-Bus singt hingegen, die Melodie von "Bruder Jakob" verwendend: "Lass uns fahren, lass uns fahren, viel zu seh'n, viel zu seh'n, wer hat Spaß mit Zahlen, wer hat Spaß mit Zahlen, 1,2,3,1,2,3!"
Das Lernspaß-Haus singt auf die Melodie von "Funiculi funicula" : "Zählen, zählen, zählen kommt jetzt dran, zähl mit mir, mit Nummer 1 fangen wir an: 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10 - das hat Spaß gemacht, es kann von vorn noch mal losgeh'n!"
Wie ihr also seht, ist Fun Gogh (wie auch meine Kinder) ständig von Zahlen umgeben.

Wednesday, January 13, 2010

Steif(f) vor Glück

Peter hat sich recht früh in seinem Leben ein Lieblingskuscheltier ausgesucht - das Schaf. Das Schaf war nicht irgendein Schaf, nein, es war ein original Steiff Schaf. Bekommen hat er es nicht einmal von uns, seinen Eltern, wir hätten ihm ein so teures Tierchen nie geschenkt, v.a. wenn wir gewußt hätten, was nocht kommt.
Peter verlor ein Schäfchen. Wir kauften eines nach. 26eur. Er verlor noch eins. Wir kauften wieder eins. Peter begann zu krabbeln und schleifte das Schaf überall mit. Aus hygienischen Gründen mußte das Schäfchen regelmäßig gewaschen werden. Es kam zu einem gewissen Streß - Schaf konnte nur gewaschen werden, wenn der Sohn gerade wach UND gut gelaunt war - seinen ständigen Begleiter also nicht benötigte, danach mußte es gaaaaaanz schnell trocken werden, um weiter Dienste zu leisten. Also schafften wir noch ein Exemplar an. Und dann verlor er wieder eins. Die Firma Steiff machte beachtliche Umsätze Dank uns. Als dann die Tochter auf die Welt kam, besorgten wir ihr ein rosa Pendant, wohlweißlich gleich 2 Exemplare. Davon verlor sie eines, und wir kauften eins nach.
Jetzt, da Peter in den Kindergarten geht, braucht er ein eigenes Schaf für den Kindergarten. So versuchte der Eber im Internet eines zu kaufen, und da kam der Schock - obwohl wir der Fa. Steiff ja wirklich viel von diesen Viechern abkauften, wurde die Produktion offenbar eingestellt und es gibt keine mehr. Nach langer Internetrecherche fanden wir schließlich noch genau 3 Exemplare um je 20eur, die wir natürlich gleich aufkauften, so für die Zukunft. Such Johanna bekam noch 3 neue Schafe. Peters wurden noch nicht geliefert, also ist noch Daumendrücken angesagt.
Ich rechne mir ganz bewußt NICHT aus, wieviel Geld wir schon bei Steiff gelassen haben.

3 Joja-Schäfchen:


Peter im Alter von ca. 3 Monaten, mit Schaf:

Tuesday, January 12, 2010

Kindergartenbub

Letzen Freitag war es endlich so weit: Peter hat mit der Eingewöhnung im Kindergarten begonnen. Er ist jetzt ein "Bär" und sein Erkennungszeichen ist das Schaukelpferd.
Bis jetzt war es relativ streßfrei. Die größten Probleme hat er eigentlich damit, dass er beim morgendlichen Polsterkreis so lange still sitzen und alles, was die anderen Kinder machen, mitmachen muss.
Wenn ich gehe, bleibt er bei Jenny, deren Namen er bereits so süß sagen kann. Er weint nicht, er schreit nicht, alles ist gut. Daheim ist er dann doch etwas anhänglicher als sonst.
Bald darf er im Kindergarten die Jause mitessen und so gehen wir Schritt für Schritt richtung Ganztagsaufenthalt.

Peters sehr persönlicher Polster:


Am liebsten spielt er mit der Puppenküche :)

Friday, January 8, 2010

Projekt 52 - Woche 1 - "Hallo Welt"


Ein sehr anspruchsvolles Projekt ist mir Dank Fuchsi ins Auge gesprungen, und zwar das PROJEKT 52. Es funktioniert so, dass es jede Woche 2010 ein neues Thema gibt, zu dem man ein Foto postet. Außerdem erwählt man eine Figur, die die Blogleserschaft durch das Jahr begleitet und auf jedem Foto zu sehen ist.
Thema der ersten Woche ist: Hallo Welt.
Gut, also Hallo, Welt! ich möchte Euch gerne Fun Gogh vorstellen, meine Figur, die euch durch das Projekt begleiten wird.
Auf dem Wochenfoto seht ihr Fun Gogh, ausgestattet natürlich mit Pinsel und Farbpalette, im Schnee. Hallo, verschneite Welt.



Zu Fun Gogh sei Folgendes zu sagen: Er ist eigentlich eine Van Gogh Action Figur (ja, so etwas wird produziert), die ich am Arbeitsplatz erstanden habe. Seine Superkraft ist ein übernatürlicher Selbstverstümmelungsdrang (Ohr abschneiden etc.).
Van Gogh war vor ca. 1 1/2 Jahren ein großes Thema in Wien, die Albertina hatte damals Ausstellung und die Leute stellten sich dafür bis auf die Straße an. Es gab Schilder mit "ab hier nur noch 3 Std. Wartezeit", um gewisse Punkte zu markieren.
Als ich zu arbeiten begann, war ich mir nicht bewußt, auf wie viele falsche Arten man Van Gogh aussprechen kann. Führend sind hier aber eindeutig die englischsprachigen Zeitgenossen, die den Namen wie Van (Auto) Go (Gehen) aussprechen. Anfangs wußte ich nicht, wen sie meinen.
Wir sprechen Van Gogh aber eigentlich auch nicht richtig aus. Der erste Konsonant sollte kein "g" sein, sondern ein etwas gehauchtes "h". Dann ist es echt niederländisch.

Wikipedia führt eine Liste der teuersten Gemälde an, und da ist freilich auch ein Van Gogh dabei, auf Nr. 7.
Ich verlinke hier die Rangliste (die ersten 10), ich würde ja gaaaaaanz anders zahlen, v.a. die Nr. 1 gefällt mir gar nicht.

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10

So, das war die Vorstellrunde des Fun Gogh und gleichzeitig die erste Ausgabe von Projekt 52.

2010 verarscht mich :(

Anscheinend ist es vorgesehen, dass wir alles Pech, was man in einem Jahr haben kann, bereits im Jänner absolvieren, denn:
1. Vorgestern habe ich meine Bankomatkarte im Spar vergessen. In der Bankomat-Bezahlungsmaschine stecken lassen. Draufgekommen bin ich Stunden später, beim Hofer (zu deutsch: Aldi), und hatte gsd genug Bargeld mit, um nicht peinlich aufzufallen und ohne Einkauf abzuziehen. Bankomatkarte wurde gefunden und ich habe sie mittlerweile wieder.
2. Der Eber ruft gestern an und berichtet, dass unser Geschirrspüler kaputt ist. Das Wasser steht und stinkt. Also checke ich uns einen polnischen Geschirrspülerflüsterer, der heute gekommen ist und folgende Diagnose gestellt hat:



Dieses Gummiteil hat uns die Pumpe verstopft und wir hatten gerade noch Glück, dass es nicht zum Motor vorgewandert ist, sonst wäre es so richtig teuer geworden. So haben wir für 15 Min. Arbeit gerade 70eur bezahlt, ein Schnäppchen also, verglichen mit einem neuen Geschirrspüler.
3. Ich mußte heute auf die Uni, und zwar nur, um zu warten, dass die Professorin eh nicht daherkommt. Nachdem ich also unerwartet etwas Zeit gewonnen hatte, dachte ich mir, ich könnte ja ein paar Einkäufe erledigen. Zuerst mußte ich aber noch zur Bank. Und da dachte ich mir, ich könnte gleich meine Kreditkarte abholen. Die Einkaufliste im Kopf zusammenstellend und abcheckend, ob denn meine Bankbetreuerin denn überhaupt da ist, schaffte ich es tatsächlich, das Geld im Bankomaten zu vergessen. Also Karte ruasgenommen und gegangen, Geld drin gelassen. 100eur. Draufgekommen natürlich erst im Einkaufzentrum, als ich bezahlen wollte. Völlig geschockt und aufgelöst den Eber angerufen und Folgendes ost Endstand:
Das Geld hat Jeand genommen und nicht abgegeben.
Wenn dieser Jemand seine Bankomatkarte danach noch gesteckt hat, kann man ihn ausfindig machen und es weiterverfolgen und so hätte ich einen miniminimini-Chance, mein Geld irgendwann in ferner Zukunft abzüglich diverser Bearbeitungsgebühren zurück zu bekommen.

Alles in allem fängt das Jahr ganz schön sch.... an.

Eine positive Kleinigkeit hier - 2 Schneemänner in unserem Hof, liebevoll von unserem Hausbesorger geformt, mit echten Karotten als Nasen: