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Saturday, January 10, 2009

Samstag ist Alltag

Leider.
Dadurch, dass Samstag für mich regelmäßig der Tag ist, an dem ich unfreundlichen Hausbesorgen, Gemeindebau-Proleten und gespritzten Döblingern erklären darf, dass ein funktionierender Lift NICHT in den Genfer Konventionen verankert ist, kann ich mich auf Samstage gar nicht freuen.
V.a. im Winter ist es sehr unlustig. Ich verlasse das Haus, wenn es dunkel ist und komme ebenso in der Dunkelheit zurück.
Routine: Wecker läutet um 20 nach 5, ich schalte ihn auf snooze - damit er sich alle 4 Minuten meldet - und döse noch ca. eine Viertelstunde vor mich hin. Dann aber schnell: anziehen, Haare bürsten und zusammenbinden (nota bene: nicht frisieren), keine Zeit für Make-Up (aber wer sieht mich schon in der Arbeit?), sodaß ich um 6 das Haus und damit die wärmende Geborgenheit verlassen kann.
Draußen. Erwäge mit Bus zu fahren, weil der Fußweg so kürzer ist. Sehe Bus gerade davonfahren, richte Schritte Richtung U-Bahn.
Beim Umsteigen am Praterstern dann Proviant für den Tag einkaufen, beim Billa. Bemerke entsetzt, dass das gleiche Boulevard-Blatt, das noch vor ein paar Wochen über "gefährliche Diäten" schrieb und darüber, was für Hungerhaken die Stars doch seien, nun vorrechnet, wieviel diese über die Feiertage zugelegt haben (Mischa Barton +6kg). Na und? Dann wiegt sie jetzt halt 48 bei 1.80.
Der Rest der Reise ist noch lang, denn das Firmengelände liegt in the middle of nowhere. Irgendwann bin ich dann da und sitze meine 10h ab (nur 9 1/2 mit Pause).
Noch 4 solche Samstage liegen vor mir, dann bin ich endgültig in Mutterschutz.

Ganz allgemein hat mich der Alltag bereits nach einer unvollständigen Arbeitswoche wieder. Auf den Uni riecht es stark nach Prüfungsangst und Lernen, das wichtige 1. Semester geht zu Ende und es entscheidet sich, wer geht, wer bleibt, wer wiederholt.

Den Sohn haben wir gleich nach der Rückkunft aus Villach vom Schnuller entwöhnt. Es war überraschend "einfach", wir haben scheinbar wirklich einen günstigen Zeitpunkt erwischt. Er krabbelt immer schneller, ist flink wie ein Wiesel und freut sich wie ein junger Hund, wenn Papa oder Mama heimkommen.

Heute in genau 3 Monaten habe ich Entbindungstermin. Die Zeit ist unglaublich schnell verflogen, glaube aber, dass es die letzten 2 Monate etwas schleppender vorangehen wird, da ich dann ja schon in Mutterschutz und Karenzsemester bin.

Wie geht's euch so?

3 comments:

  1. Danke, mir gehts auch gut :-)
    Ich glaub übrigens fest daran, daß die Tochter am 04.04. oder am, 01.04. zur Welt kommt.

    Nix 10.04.

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  2. Das mit der Genfer Konvention werd ich mir für meine Problemkunden merken. Ich persönlich red mich zur Zeit aber immer noch auf "kein Rechtsanspruch" aus.

    Das Tageslichts nicht ansichtig zu werden, ist unangenehm, das kenne ich. Aber zum Glück werden die Tage ja grad wieder länger. Und bald hast du es überstanden.

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  3. Oh nur noch 3 Monate. Die Zeit vergeht...und weißte, Micha Barton soll doch...BMI von 8 oder 9...kann uns schließlich egal sein.
    Hat die nen Mann, nein!

    Also Magda....lass lesen wie es dir geht.....

    Liebe Grüße

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