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Tuesday, January 8, 2008

Wilde Zeiten

In letzter Zeit endet alles, was ich anpacke, in einem Abenteuer bzw. nicht so wie ich es geplant habe. Abenteuer, seien wir uns ehrlich, erlebt niemand von uns, wir sind ja schließlich nicht Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Oder Tarzan. Oder das A-Team.
Jedenfalls - am Wochenende wollten wir nach OÖ zu Dominik und Nicola. Das neue Haus bewundern und Baby anschaun, damit wir unseres auch als ein solches erkennen, wenn es mal da ist. Daraus wurde nix, denn pünktlich in der Nacht von Fr auf Sa wurde ich von einer heimtückischen Magen-Darm-Geschichte heimgesucht. Es geht jetzt um, angeblich. Ist Euch auch aufgefallen, dass das ein Satz ist, den die Leute gerne sagen, wenn sie hören, dass man krank ist? Als Small-Talk Erweiterung sozusagen.
"Hallo wie gehts?"
"Nicht so gut, ich habe eine Verkühlung/Husten/Magen-Darm-Grippe/Sars/Aids."
"Ach ja, das geht jetzt um, mein(e) Arbeitskollegin/Schwester/Schwager hatte das letzte Woche."
Und schon hat man das Thema Krankheit abgeschlossen, ohne sich die Details der Speiberei anhören zu müssen, gleichzeitig aber auch ohne der betroffenen Person das Gefühl gegeben zu haben, man wäre gar nicht darauf eingegangen.
...
Jedenfalls - wo war ich? Ach ja, ich war krank. Wir sind dann gleich in Spital, auf den Rat vom Dominik. Dort wurde festgesellt, dass ich dehydriert bin und Peter wollte mich gleich dort lassen. Für immer. Wir sind dann aber trotzdem heimgefahren. Mittlerweile ist alles wieder gut und ich bin wieder ganz hydriert.

Am Montag war ich beim Hofer, Nähmaschine kaufen. Ich habe einen Einkaufs-Trolley mitgenommen, um sie damit zu transportieren. Und dann stellte sich heraus, dass sie gar nicht reinpaßt. Nicht in den Trolley und auch in kein noch so großes Hofer-Sackerl. Deswegen habe ich meinen Freund und Helfer angerufen, der mich dann abgeholt hat.



Und heute waren wir Kinderwagen einkaufen. Aus einer offensichtlich unvertrauenswürdigen Quelle hatte ich nämlich erfahren, dass man den Kinderwagen erst bestellen muss und dann ca. 4-6 Wochen auf die Lieferung wartet. Aber nein, er wurde für uns persönlich vorort zusammengebaut und wir konnten ihn gleich mitnehmen. Ein toller Schlitten, sage ich Euch. Er paßt auch in unseren Lift, eine Tatsache, deren wir vorher nicht ganz sicher waren und die uns daher etwas Kopfzerbrechen bereitet hat.




Außerdem kauften wir noch eine Spieluhr (rosa Maus, spielt lt. Angabe des Herstellers Schuberts Wiegenlied) und ein Nestchen. Ein Nestchen ist etwas, was man fürs Kind braucht.



Jedenfalls - ich werde mich jetzt in meine frische Lektüre vertiefen: Gebrauchsanweisungen. 1. Nähmaschine, 2. Kinderwagen.

8 comments:

  1. I mag deinen Blog, gell. Mich interessiert des nämlich.

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  2. Vielleicht stellst du die Nähmaschine "FIF" mal näher vor... Ihr Design, dass den Charme von russischen Regentonnen versprüht...

    Ich bin neugierig, ob das Nähgeräusch eher Polnischen Panzerdivisionen oder Sowjetischen Maschinengewehren gleicht.

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  3. Gibt's was aufregenderes als das Leben? Und bezüglich der Nähmaschine: Du hättest Dir ja an Ort und Stelle ein Sackerl nähen können, wo die Maschine reinpasst....

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  4. Hihihaha, das mit dem Sackerl ist super!!! Da hättest du ja auch gleich das Geräusch dabei testen können!

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  5. ach gott, du schreibst von unseren Telefonat, lol, dass geht jetzt wirklich um...lol... sorry

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  6. Ach was, superschnecke, ich hab das selbe gesagt, als sie krank war :-)

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  7. ein bißchen männlich sieht die maus schon aus, was baumelt da zwischen den niedlichen stoffbeinchen, vielleicht doch ein mäuserich?

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  8. Und das wars jetzt wieder für ein Monat oder was?

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