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Wednesday, February 21, 2007

Meine Hochzeit...

...fand um 13h40 statt. Wir fanden uns zu 8 vor dem Standesamt Ottakring vor. Ich hatte die ganze Zeit Angst, irgendetwas vergessen zu haben. Ich war ja so ungeübt in Heiraten, dass ich - hätte mich nicht eine Arbeitskollegin daran erinnert - keinen Brautstrauss gehabt hätte. So hatte ich aber einen, sogar einen selbstgemachten, der gar nicht so aussah wie es sich jetzt vielleicht anhört.

Eltern, Schwiegereltern, Trauzeugen, aus.
Wir standen vorm Trauungssaal (wer hätte gedacht, dass Trauungssaal ein Wort mit 3 Doppelbuchstaben ist???), die Standesbeamtin verspätete sich. Meine Mutter hätte sich um ein Haar ihre Robe geschnappt, die recht achtlos herumhing, und die Trauung höchstpersönlich selbst vollzogen, im gebrochenen Deutsch. Soviel Angst hatte sie, dass mich mein Mann vielleicht doch nicht heiratet und sie damit noch einige weitere Jahre damit verbringen muss, einen katholischen Polen für mich aufzutreiben.
Dann kam jedoch eine Magistratsbedienstete und die letzten Witze (Galgenhumor) verstummten. Sie führte uns in den Trauungssaal und belehrte uns. Sie war allerhöchstens 17 und mit einem Minijeansrock und T-Shirt bekleidet. Wieso hat das AMS mir nie so einen Job zugewiesen???
Und dann kam die Standesbeamtin in ihrer schönen Robe. Sie fragte, wir antworteten, beide mit "JA", wir unterschrieben, ich etwas panisch bis unsicher, da ich die neue Unterschrift seit dem letzten Üben auf einem Otis-Arbeitsblock schon etwas verlernt hatte.
Ich wurde sehr oft photographiert.





Danach waren wir sehr gut weil sehr lecker essen. Meine Mutter versetzte meinen neuen Mann etwas in Panik, indem sie ihm nahelegte ab dem schicksalsträchtigen Tag zu ihr "Mama" zu sagen. Insofern ein Schock, da mein Mann mit diesem Titel bereits bei seiner Mutter Probleme hat. Ich darf zu meinen Schwiegereltern weiterhin Anni und Fritz sagen.

Ich möchte noch folgenden Menschen danken: meinem Mann, der so tapfer "JA" sagte, meinen und seinen Eltern, ohne die es uns beide ja nicht gäbe, unseren Trauzeugen Steffie und Dominik, die uns so tapfer zur Seite standen. Steffie hat vielleicht nicht bedacht, dass die Braut die Schönste sein soll und war deswegen auch hübsch. Macht nix, bin ja keine Zicke. Brautstrauß ging an sie.





Ein besonderer Dank geht an den Photographen. Er ist ausgezeichnet. Sollte einmal jemand einen benötigen, empfehle ich ihn wärmstens.

4 comments:

  1. Angeblich ist der Hochzeitstag der schönste Tag im Leben. Das heisst, dass ich nie mehr einen schöneren erleben werde. Was hat mein Leben jetzt noch für einen Sinn?

    Ich geh mich jetzt umbringen. Tschüss.

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  2. du hast ja noch einen Hochzeitstag @sapperlott. Schließlich hast du das Kirchlicht noch vor dir, oder?
    Und liebe Magda, gibts noch mehr bilder. do tat i echt tschenki sagen wenns noch mehr gebe.

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  3. Hm...ja....hab ich vergessen. Aber is wurscht. Jetzt bin ich eh schon tot.

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  4. Wo ist der neue Blogeintrag?

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